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HYCOOL - das umweltfreundliche Kältemittel

Umweltbelange wie Ozonzerstörung sowie globale Erwärmung haben die Kälte- und Klimaindustrie während der letzten 10 Jahre in erheblichem Maße beeinflusst. Im Jahr 1996 wurde im Montrealer Protokoll die Verwendung von schädlichen FCKW’s verboten, seit 2010 ist nun auch die Verwendung von HFCKW’s untersagt.

Um dem Markt ein umweltfreundliches und ebenso effizientes Kältemittel anbieten zu können, wurde HYCOOL entwickelt.

Durch ein GWP=01, ein ODP=02 und gleichzeitige FCKW- wie auch HFCKW-Freiheit ermöglicht HYCOOL nachhaltige und zuverlässige Kühlprozesse für anspruchsvolle Anwendungen. Ein niedriger TEWI3 betont sowohl die herausragenden Umwelteigenschaften von HYCOOL als auch die hohe Effizienz der Systeme, die mit HYCOOL betrieben werden.

HYCOOL basiert auf Kaliumformiat und einem modernen Korrosionsinhibitor. Bei Kaliumformiat handelt es sich um ein organisches Salz, welches durch herausragende Umwelt- und Anwendungseigenschaften überzeugt. Durch den niedrigen Gefrierpunk, die exzellenten thermodynamischen Eigenschaften (auch bei niedrigen Temperaturen) und die sehr gute Umweltverträglichkeit eignet sich Kaliumformiat in besonderem Maße als Inhaltsstoff für Kältemittel in zirkulierenden Systemen.

Der verwendete Korrosionsinhibitor ist ungiftig, sicher sowie Langzeit stabil und bedingt die hohe Materialverträglichkeit von HYCOOL mit den üblicherweise in Kühl- und Heizsystemen verwendeten Metallen und Polymeren.

1 Global Warming Potential (GWP): Wert zur Messung des klimatischen Einflusses eines Stoffes in der Atmosphäre in Bezug auf die Wirkung als Treibhausgas. HYCOOL ist sowohl während der Verarbeitung als auch unter äußeren Einflüssen stabil.

2 Ozone Depletion Potential (ODP): Wert zur Messung der Wirkung von Stoffen auf die Ozonschicht. HYCOOL ist sowohl während der Verarbeitung als auch unter äußeren Einflüssen stabil.

3 Total Equivalent Warming Impact (TEWI): Wert zur Berechnung des theoretischen Beitrages von Kühlsystemen zur Klimaerwärmung.

TEWI misst sowohl den direkten als auch indirekten Einfluss von Kühlsystemen auf die Klimaerwärmung.

TEWI = (GWP•L•n) + (GWP•m•[1-R]) + (n•E•B)

(L = Verlust an primärem Kältemittel durch Leckagen pro Jahr [kg], n = Nutzungsdauer des Systems [Jahre], m = Menge an primärem Kältemittel [kg], R = „Recovery ratio“ des primären Kältemittels, E = Energieverbrauch pro Jahr [kWh], B = CO2 Emissionen pro kWh)