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Rapssilage

Raps

Raps gibt eine sehr schmackhafte Silage mit Energiegehalten zwischen 6,5 und 6,7 MJ NEL (je nach Erntetermin; jung blattreich: 6,7, bzw. älter und stängelreich: 6,5 MJ NEL), weist aber oft unerwünschte Inhaltsstoffe auf (Glucosinolate ), die nicht nur den Geschmack der Milch, sondern - vor allem, wenn größere Mengen verzehrt werden sollen - auch die Gesundheit der Tiere beeinträchtigen kann. 


Silagebereitung

Ein weiteres Problem ist die oft zu starke Verschmutzung der Blattmasse, die zu einer stärkeren Bildung von unerwünschter Buttersäure führt. Daher ist der Einsatz von KOFASIL LIQUID dringend zu empfehlen. Aufwandmengen sind hier - wie bei der
Luzerne - 3 Liter pro Tonne Frischmasse. Ein technisches Problem ist weiterhin zu beachten: Raps kann grob gehäckselt nur zu einem Silohaufen zusammengefahren werden; die Plane wird in der ersten Phase nur darübergezogen, bis sich der Haufen setzt; innerhalb von 24 Stunden verliert solch ein gehäckseltes Erntegut große Mengen Sickersaft, die aufgefangen und entsorgt werden müssen. Dabei schrumpft der Silohaufen dann enorm zusammen. Erst danach kann - wie bei Silagen üblich - mit der erforderlichen Sorgfalt zugedeckt werden.

Besonders das Entstehen dieser großen Mengen an Sickersaft hat die Verwendung von Zwischenfrüchten zur Silagenherstellung in den letzten Jahren sehr stark zurückgedrängt.