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Praktische Anleitung

GrasAAT

Den gewünschte Effekt des Siliermittels erhalten Sie nur, wenn Sie:

  • Im ganzen Silo die vorgeschriebene Dosierung einhalten und
  • das Siliermittel gleichmäßig in der Grasmasse verteilen

Das Siliermittel wirkt nur dort, wo es hingelangt. Ungleichmäßige Verteilung des Mittels kann ungleichmäßige Wirkung zu Folge haben. Bakterien wachsen in Mikromilieus und wenn die Verteilung zu schlecht ist, kann es, selbst bei Gebrauch eines Siliermittels, lokal zu Fehlgärung kommen. Das beste ist, das Siliermittel an der Erntemaschine (Feldhäcksler) zuzufügen. So erhält man eine gute Durchmischung, sowohl auf dem Wagen als auch bei der Abladung und im Silo. Viele wollen das Siliermittel erst im Silo zufügen, um dessen Bodenhandhabung zu vermeiden. Das ist möglich, sofern das Mähgut nach Zugabe des Mittels gut verteilt wird. Die Zugabe des Mittels auf der Fördervorrichtung  und ein nachgeschalteter Grasverteiler im Silo ist eine gute Lösung. In diesem Fall kann man ein 200-Liter-Fass oder einen 1000-Liter-Container benutzen, die stationär auf der Fördervorrichtung platziert werden. Die Einhaltung der Dosierung kann schwierig sein, wenn die Wagen nicht ordentlich und gleichmäßig entladen werden.  

Viele wählen bewusst eine Siliermittel-Unterdosierung um ”Geld zu sparen”. Schlimmstenfalls führt das zu Fehlgärung in der Silage und auf jeden Fall ist die Wirkung schwächer. Die Wirkung des Siliermittels im Hinblick auf die Begrenzung von Gärungen und damit die Konservierung des Zuckers in der Silage hängt sehr von der Dosierung ab. Manche haben auch dadurch ”Geld zu sparen” versucht, dass sie unten im Silo auf Siliermittel verzichteten und dafür oben die Dosierung erhöhten. Voraussetzung wäre hier, dass die Säure sich von oben im Silo nach unten verteilt. Darauf kann man sich nicht verlassen, da das Siliermittel dem Gärsaft auf direktem Weg durch die Masse folgt. Im Hinblick auf die Temperatur des Grases bei der Einlagerung ist dieses Verfahren zwar logisch, führt aber oben wie unten zu ungleichmäßiger Gärung im Silo. In der Bodenschicht kommt es zu starker Gärung mit vielen Gärungsprodukten und wenig Zucker und im schlimmsten Fall Fehlgärung (Buttersäure). Nach oben hin sieht es besser aus mit weniger Gärung und mehr Zucker. Dass die Silage im Silo unten am längsten liegt und damit auch am meisten einer umfassenden Gärung ausgesetzt ist, macht die Sache nicht besser.

Um nicht wegen Kanisteraustausch oft stoppen zu müssen, kann das Quatro System von Serigstad am Feldhäcksler (Abbildung) eine gute Lösung sein. Man bekommt es in 100-Liter-Ausführung. 

Wenn man einen Ladewagen (mit Pick-up-Einheit) verwendet, muss man berücksichtigen, wie sich das Siliermittel im Mähgut verteilt. Bei gutem Ernteertrag und dicken Mähschwaden ist es für das Siliermittel schwierig, in das Mähgut einzudringen, wenn dieses durch die Pick-Up läuft. Leicht passiert es, dass nur oberflächlich benetzt wird. Wenn die Ernte gut ist, schalten Sie den Traktor herunter und vermeiden es, mehrere Mähschwaden zusammen aufzunehmen.

Die Dosierung ist zu erhöhen bei:

  • nassem Gras (günstiges Milieu für Buttersäurebakterien),
  • vielen Leguminosen (Wirkung konträr zur Ansäuerung und Erhöhung der Pufferwirkung),
  • Gefahr von Erdverunreinigungen,
  • späterer Einlagerung und
  • niedrigem Zuckergehalt des Grases (Trübes Wetter/Regenwetter/hohe Temperatur)


[Translate to Deutsch:] GrasAAT Lacto approvals

GrasAAT Container

[Translate to Deutsch:] GrasAAT Lacto only contains approved fodder additives and ingredients for silage additives as designated by the European Union, pursuant to EU-Directive 1831/2003.

Debi has approved the product for labelling with its Ø-label for approved agricultural supplies.