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Hinweise zur Konservierung von Körnermais

11.09.19

Körnermais hat, auf Grund des großen Endosperms (Stärkekörper), bezogen auf den gesamten Samen, einen geringeren Anteil der Aleuronschicht, in der viele der Lagerpilze sitzen. So sollte die Konservierung einfacher sein.

Da aber die Feuchte im zu konservierenden Mais viel höher ist als im Getreide, sind die Wachstumsvoraussetzungen für die Pilze besser. Auch die glattere Kornoberfläche macht eine Benetzung mit den Wirkstoffen nicht einfacher. So müssen wesentlich höhere Aufwandmengen vom Konservierungsmittel eingesetzt werden (siehe Dosiertabelle unten).

Praxiserfahrungen zeigten, dass zum Erreichen einer „absoluten“ Sicherheit bei der Maiskornkonservierung auch schon bei 30 % Feuchte Mittelaufwandmengen von 20 Liter/t eingesetzt werden sollten.

Bitte auf die Anwenderhinweise bzgl. Dosierung schauen. Da gibt es einiges zu beachten!

Sicherer und kostengünstiger ist eine Feuchtkornschrotsilage. Der Mais wird gedroschen, gequetscht/gemahlen und dann siliert. Dazu eignen sich Schlauchsilagen oder besser, Freigärhaufen auf festem Grund, oder Fahrsilos. Hier lassen sich höhere Lagerdichten erreichen. Zur Minimierung des Nacherwärmungsrisikos des hochwertigen Futters sollte Kofasil S, doppelte Aufwandmenge (2 g/t), oder Mais Kofasil liquid (4L/t) eingesetzt werden.


Dateien:
Hinweise_zur_Konservierung__von_Ko__rnermais_0919_mabr_screen.pdf185 K

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